Meine Hochzeitsplaner-Ausbildung bei der Avantgarde Academy

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2021 hatte ich einfach Lust auf etwas Neues. Ich war schon immer kreativ, und als ich die Hochzeitsbranche für mich entdeckt habe, wusste ich ziemlich schnell: Das ist etwas, das wirklich zu mir passt! Also habe ich recherchiert und mich für die Hochzeitsplaner Ausbildung bei der Avantgarde Academy entschieden. Heute führe ich neben meinem Beruf bei der Polizei die Wiener Hochzeitsagentur, habe ein tolles vierköpfiges Team an meiner Seite und durfte mich 2026 sogar über eine Auszeichnung beim Austrian Wedding Award freuen.

Im Interview mit der Avantgarde Academy erzähle ich, wie ich dort hingekommen bin, was mir bei der Ausbildung besonders geholfen hat und warum ich meinen Beruf als Hochzeitsplanerin so liebe.

Uschi, 2021 hast Du noch etwas ganz anderes gemacht. Wann kam die Idee, Hochzeitsplanerin zu werden?

Ich war eigentlich immer sehr kreativ und habe viele Jahre Fimo-Kurse gegeben, vor allem rund um Schmuck, sowohl für Privatpersonen als auch für Händler. Irgendwann dachte ich mir: Das mache ich jetzt schon so lange, ich brauche etwas Neues. Und dann war es wirklich so, dass sich eine Tür geschlossen und eine andere geöffnet hat. Durch Zufall bin ich auf die Hochzeitsbranche gestoßen und habe sofort gedacht: Wow, das ist wirklich cool! Gleichzeitig war mir klar: Wenn ich so etwas mache, dann will ich es gescheit machen, richtig angehen und nicht semiprofessionell. Ich will das richtig cool und richtig gut aufziehen.

Du hast Dich damals für die Avantgarde Academy entschieden. Was hat Dich überzeugt?

Ich habe im Vorfeld viel recherchiert. Mich hat einfach vieles angesprochen: dass man die Gesichter dahinter sieht, Katharina und das Team, die Bewertungen der Absolventinnen und vor allem, dass es eine ganzheitliche Ausbildung ist. Ich hatte mich schon erkundigt, was ich als Planerin alles brauche. Eine gute Homepage zum Beispiel. Und ich wollte auch verstehen, wie ich später selbst etwas ändern oder neue Fotos ergänzen kann. Da war für mich dieser Gedanke ein richtiger Magnet: Hey cool, Du lernst, Deine eigene Homepage zu erstellen und bekommst die Marketing-Module gleich mit. Das hat mich wirklich fasziniert. Da hat man alles aus einer Hand, und das war der Grund, warum ich mich angemeldet habe.

Was ist Dir von der Ausbildung bis heute besonders in Erinnerung geblieben?

Auf alle Fälle die Videos, die man sich anschauen kann, wenn man Zeit hat, und die persönliche Unterstützung. Gerade wenn man technisch noch nicht so viel Ahnung hat, ist es unglaublich wichtig, dass man nie das Gefühl bekommt, allein gelassen zu werden. Das ist wirklich ein USP von Euch. Du schreibst zurück, beruhigst einen und sagst: Es ist alles gut, wir lösen das. Ich weiß noch, wie aufgeregt ich beim ersten Umstellen der Nameserver war! Und

dann wurde mir so ruhig geholfen, sogar einmal an einem Sonntag. Das werde ich nie vergessen.

Du hast Deine Agentur neben Deinem Beruf bei der Polizei aufgebaut. Wie hat sich daraus ein eigenes Team entwickelt?

Ich liebe meinen Polizeiberuf und ich liebe auch die Hochzeitsplanung. Für die Agentur war mir aber ziemlich früh klar, dass ich Unterstützung brauche. Bei einer Hochzeit gab es einmal eine Situation, in der etwas kurzfristig organisiert werden musste und ich gleichzeitig vor Ort alles koordinieren sollte. Da habe ich gemerkt: Man braucht auf alle Fälle immer eine Zweite mit, weil etwas Unvorhergesehenes passieren kann, während man selbst weiter bei der Hochzeit ist.

Am Anfang hat mich meine Tochter begleitet. Später sind weitere Mitarbeiterinnen dazugekommen. Eine meiner ersten Mitarbeiterinnen habe ich sogar bei einer Besichtigung im Hotel Imperial in Wien kennengelernt. Seit 2025 habe ich mein beständiges Team, mit mir sind wir heute vier. Meine Tochter übernimmt inzwischen auch eigenständig Tagesbetreuungen. Es ist echt schön, mit ihr gemeinsam etwas zu machen.

Team WHA sitzt auf Couch und alle lachen

Foto: @linefotografie

Gibt es etwas aus der Ausbildung, das Du heute immer noch verwendest?

Ja, einiges! Natürlich habe ich viel weiterentwickelt und probiere immer wieder Neues aus. Die Grundzüge aus der Ausbildung habe ich aber sehr lange beibehalten. Und was ich tatsächlich noch immer habe, sind die Präsentationsfolien. Daraus wird bei mir zwar meistens ein ganz individuelles Angebot für das Brautpaar, aber ich finde diese Folien einfach schön und verwende sie nach wie vor. Gerade das finde ich toll: Man hat eine Grundlage und entwickelt dann mit der Zeit seinen ganz eigenen Weg.

2026 hast Du beim Austrian Wedding Award den dritten Platz erreicht. War das für Dich ein besonderer Moment?

Ja, sehr! Ich hatte tatsächlich schon ganz am Anfang konkrete Ziele. Ich habe mir Arbeiten anderer Planerinnen angesehen und gedacht: Die sind toll, da möchte ich hin, ich möchte auch in dieser Liga mitspielen. Ich wollte mein Team aufbauen und ich wollte irgendwann beim Austrian Wedding Award ausgezeichnet werden.

Diesmal hatte ich gleich drei Einreichungen unter den besten zehn. Das hat mich wirklich stolz gemacht. Ich hatte eher mit meinem Flugzeug-Shooting gerechnet, weil das eines meiner aufwendigsten Projekte war. Umso schöner war natürlich, dass mein mediterran inspiriertes Shooting ausgezeichnet wurde. Über diesen dritten Platz habe ich mich riesig gefreut.

Fotos: © Kaya & Clark

Was gefällt Dir heute am meisten an Deiner Arbeit als Hochzeitsplanerin?

Ich habe über die Jahre herausgefunden, welche Hochzeiten mir besonders am Herzen liegen. Ich liebe diese kleinen, intimen Feiern in Wien, zum Beispiel wenn Paare aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz mit wenigen Gästen hierherkommen. Das ist oft so persönlich und schön!

Ich genieße auch die Freiheit, zu entscheiden, welche Hochzeiten und Brautpaare wirklich zu mir passen. Wenn der erste Kontakt stimmt, man sich sympathisch ist und auf Augenhöhe begegnet, dann funktioniert auch die Zusammenarbeit bis zur Hochzeit. Dann ist es gar nicht mehr wie Arbeiten, sondern macht einfach Spaß.

Du möchtest selbst Hochzeitsplaner werden?

Vielleicht spielst Du ja auch schon länger mit dem Gedanken, Hochzeitsplanerin zu werden? Ich kann nur sagen: Für mich war es eine richtig schöne Entscheidung, diesen Weg zu gehen. Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, wie die Ausbildung aufgebaut ist und wie Du Hochzeitsplaner werden kannst, schau Dir die Avantgarde Academy einfach einmal an.